Solarien erhöhen das Risiko für Hautkrebs deutlich
Wer regelmäßig ein Solarium nutzt, setzt seine Haut einer hohen künstlichen UV-Strahlung aus. Eine aktuelle wissenschaftliche Studie zeigt nun erneut, wie stark diese Strahlung die Haut schädigen kann: Das Risiko, an einem schwarzen Hautkrebs (Melanom) zu erkranken, ist bei Solariennutzern deutlich erhöht.
Die Forschenden analysierten die Daten von mehr als 32.000 Menschen und stellten fest, dass bei Personen mit Solariennutzung wesentlich häufiger Melanome auftraten als bei Menschen, die nie ein Solarium besucht hatten. Außerdem zeigten sich deutlich mehr Veränderungen im Erbgut der Hautzellen – ein wichtiger Risikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs.
Besonders bemerkenswert ist, dass Hautkrebs häufig auch an Körperstellen entstand, die im Alltag nur wenig Sonnenlicht ausgesetzt sind, beispielsweise am Gesäß. Dies deutet darauf hin, dass künstliche UV-Strahlung große Hautbereiche gleichzeitig schädigen kann.
Die Wissenschaftler beobachteten außerdem, dass Menschen, die bereits in jungen Jahren regelmäßig Solarien nutzen, teilweise eine ähnlich hohe oder sogar höhere Anzahl von UV-bedingten Zellschäden aufweisen wie deutlich ältere Menschen.
Unser Rat
Aus medizinischer Sicht gibt es keine sichere Form des Bräunens im Solarium. Wer auf Solarien verzichtet, kann das persönliche Hautkrebsrisiko deutlich senken.
Ebenso wichtig ist es, die eigene Haut regelmäßig zu beobachten. Neue Pigmentflecken oder Veränderungen an bestehenden Muttermalen sollten frühzeitig dermatologisch abgeklärt werden. Denn Hautkrebs lässt sich in vielen Fällen sehr gut behandeln, wenn er früh erkannt wird.
Wir beraten Sie gerne
In der Hautarztpraxis Dr. Bockmann beraten wir Sie umfassend zum Thema UV-Schutz, Hautkrebsprävention und Hautkrebsvorsorge. Sollten Sie Veränderungen an Ihrer Haut bemerken oder Fragen zu Ihrem persönlichen Risiko haben, vereinbaren Sie gerne einen Termin. Eine frühzeitige Untersuchung gibt Sicherheit und kann entscheidend für die Gesundheit Ihrer Haut sein.
