Hautarzt Neuss – Dr. med. Bockmann

Haut im Fokus

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Hautarzt Neuss – Dr. med. Bockmann

Medizinisches Microneedling – warum der Herbst eine gute Zeit für die Hautregeneration ist?

Der Sommer ist vorbei – und damit beginnt für viele die Zeit, sich wieder intensiver der eigenen Haut zu widmen. Intensive UV-Strahlung, Hitze und trockene oder klimatisierte Luft können die Haut während der Sommermonate beanspruchen. Der Herbst bietet daher eine gute Gelegenheit, bestimmte Hautveränderungen gezielt behandeln zu lassen.

Eine Behandlungsmöglichkeit ist das medizinische Microneedling. Dabei werden kontrollierte Mikroverletzungen in der Haut erzeugt, um natürliche Regenerationsprozesse anzuregen und die Hautstruktur zu verbessern.

Was ist medizinisches Microneedling?
Beim medizinischen Microneedling wird die Haut mit einem speziellen Gerät behandelt, das über viele feine Nadeln verfügt. Diese dringen kontrolliert in die Haut ein und erzeugen kleinste Verletzungen.

Der Körper reagiert darauf mit natürlichen Reparatur- und Regenerationsprozessen. Unter anderem kann dadurch die Bildung von Kollagen und Elastin angeregt werden. Ziel ist es, die Hautstruktur zu verbessern und bestimmte Hautveränderungen sichtbar zu reduzieren.

Je nach Behandlungsziel können zusätzlich geeignete Wirkstoffe eingesetzt werden. In der medizinischen Hautbehandlung kommen beispielsweise Präparate mit Hyaluronsäure, Vitaminen oder Aminosäuren zum Einsatz. Welche Produkte und Wirkstoffe sinnvoll sind, hängt vom individuellen Hautzustand und vom jeweiligen Behandlungsziel ab.

Die Eindringtiefe der Nadeln wird individuell an die behandelte Körperregion, den Hautzustand und die gewünschte Behandlung angepasst. Eine fachgerechte Durchführung ist dabei besonders wichtig, um unnötige Hautreizungen oder Komplikationen zu vermeiden.

Bei welchen Hautveränderungen kann Microneedling sinnvoll sein?
Medizinisches Microneedling kann bei verschiedenen strukturellen Veränderungen der Haut eingesetzt werden. Dazu gehören beispielsweise:

  • Aknenarben und bestimmte atrophe Narben
  • vergrößerte Poren und ein unregelmäßiges Hautbild
  • feine Linien und Fältchen
  • eine uneben wirkende Hautstruktur
  • fahle oder weniger elastisch wirkende Hautdie Hautoberfläche zu verfeinern

Auch bei bestimmten Pigmentveränderungen kann eine Behandlung im Einzelfall infrage kommen. Ob Microneedling geeignet ist, hängt jedoch immer von der individuellen Hautsituation ab.

Wie stark eine Verbesserung ausfällt, lässt sich nicht pauschal vorhersagen. Hauttyp, Art und Ausprägung der Hautveränderung sowie die Anzahl und der Abstand der Behandlungen spielen dabei eine wichtige Rolle.

Warum ist der Herbst für Microneedling besonders geeignet?
Nach den sonnenreichen Sommermonaten ist die Haut häufig einer erhöhten UV-Belastung ausgesetzt gewesen. Gleichzeitig benötigt die Haut nach einem Microneedling besondere Pflege und Schutz vor UV-Strahlung.

Im Herbst ist die UV-Belastung in unseren Breitengraden im Allgemeinen geringer als während der Sommermonate. Das kann die Nachsorge erleichtern – insbesondere den konsequenten Sonnenschutz, der nach einer Behandlung besonders wichtig ist.

Direkt nach dem Microneedling kann die Haut vorübergehend gerötet und empfindlicher sein. Je nach Intensität der Behandlung können außerdem leichte Schwellungen oder ein Spannungsgefühl auftreten. Deshalb sollte die Behandlung so geplant werden, dass die Haut anschließend ausreichend Zeit zur Regeneration hat.

Individuelle Beratung ist entscheidend
Microneedling ist nicht für jede Haut und jede Hautveränderung gleichermaßen geeignet. Vor der Behandlung sollte daher geprüft werden, welche Ursache hinter den jeweiligen Hautveränderungen steckt und ob Microneedling tatsächlich die passende Behandlungsmethode ist.

Auch die Behandlungsintensität, die Anzahl der Sitzungen und die geeignete Nachsorge werden individuell festgelegt.

Sie interessieren sich für medizinisches Microneedling?
Gerne beraten wir Sie in unserer Praxis individuell dazu, ob die Behandlung für Ihre Haut geeignet ist und welche Ergebnisse realistisch zu erwarten sind.

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Häufige Fragen zur Rosazea:

Ein Fruchtsäurepeeling kann bei ausgewählten Patientinnen und Patienten mit Rosazea möglich sein. Entscheidend sind unter anderem der aktuelle Hautzustand, die verwendete Säure, deren Konzentration und die Einwirkzeit.

Je nach Hautbild können beispielsweise Glykolsäure oder Salicylsäure eingesetzt werden. Welche Säure und Konzentration geeignet ist, sollte individuell dermatologisch beurteilt werden.

Ja. Eine zu intensive chemische oder mechanische Behandlung kann empfindliche Haut zusätzlich reizen und Rötungen oder Brennen verstärken. Deshalb ist bei Rosazea ein individuell angepasstes Vorgehen besonders wichtig.

Starkes Reiben, aggressive Peelings und andere hautreizende Anwendungen können empfindliche Rosazea-Haut zusätzlich belasten. Eine sanfte, auf den individuellen Hautzustand abgestimmte Hautpflege ist deshalb wichtig.

Ein Peeling kann das Hautbild verbessern und je nach Ausgangssituation beispielsweise Verhornungen und Unreinheiten reduzieren. Die für Rosazea typischen Rötungen lassen sich jedoch nicht bei allen Betroffenen durch ein Peeling behandeln.